Eins, zwei oder drei – die Zusatzbrille gleich mitverkaufen

Ausgangspunkt für den Zweitbrillenverkauf ist nicht das Ende des Verkaufsgesprächs, sondern man kann bereits währenddessen geschickt die Basis für den Zusatzverkauf legen. Nur mit welcher Strategie? Zum Beispiel, in dem man sich ehrgeizige Ziele setzt, um sich anzuspornen.

Mit dem Entschluss „Heute kaufe ich mir gleich mehrere Brillen“, betreten Kunden eher selten das Geschäft. Wissen hilft dabei weiter. Nämlich was der Kunde WIRKLICH benötigt. Meistens wissen es die Kunden ja selbst nicht, dass sie mindestens noch eine weitere Brille brauchen.

Man stelle sich nur vor, jeder dritte Kunde verlässt heute mit dem Kauf einer Zweitbrille das Geschäft … O.k., vorstellen allein reicht nicht. Man muss schon selbst was unternehmen, um diese Verkaufsquote zu erzielen.

Während des Verkaufsgespräches gut zuhören und die richtigen Fragen stellen ist eine wichtige Voraussetzung für den Verkaufserfolg. Eines eurer wichtigsten Argumente: Spezielle Brillen bieten in bestimmten Situationen wesentlich mehr Sehkomfort oder Sicherheit als die Allroundalltagsbrille, die in 90 Prozent aller Fälle ausreicht.

Schuhe sind ja auch nicht gleich Schuhe. Es gibt besonders bequeme, besonders modische und eben besonders belastbare. Bei Brillen ist es genauso.

Zusatzangebot Sportbrille

Erzählt der Kunde von seinen Hobbys? Ah, er ist auf dem Weg zum Golfplatz! So, er nimmt kommenden Monat am New York Marathon teil und macht im Winter gerne Skilanglauf! Alles spricht für eine zusätzliche Sportbrille. Ein Klassiker unter den Zusatzbrillenangeboten.

Die Sportbrille steht vor allem für mehr Sicherheit rund ums Auge. Kunden werden es zu schätzen wissen, wenn man ihnen eine bequem sitzende, leichte, anatomisch geformte und fest sitzende Brille verkauft, die nicht nur cool aussieht, sondern gleichzeitig als Schutz vor herumfliegenden Insekten, Steinchen oder Bällen funktioniert. Oder einfach nur den Sehkomfort durch spezielle Filtergläser erhöht.

Zusatzangebot Ersatzbrille für den Notfall

Vielleicht habt Ihr ja auch einen Bald-Urlauber vor euch. Dann braucht dieser nicht nur eine neue Sonnenbrille in der passenden Sehstärke, sondern unbedingt auch eine Ersatzbrille für die Reise.

Denn, was ist, wenn seine Brille unterwegs zerstört wird oder gar verloren geht? Besonders Menschen, die auf ihre Brille angewiesen sind, ist eine zusätzliche Brille im Reisegepäck zu empfehlen. Diese Brille für den Notfall sollte auch so verkauft werden. Sie muss ja nicht den vollen Komfort einer Top-Gleitsichtbrille bieten. Sie kann ja auch mit preiswerteren Gläsern ausgestattet werden.

Oder es können auch zwei Einstärkenbrillen sein; eine für die Nähe und eine für die Ferne. Jedenfalls verhindert man so, das der Kunde im Fall des Glasbruchs seiner Gleitsichtbrille ganz im Dunkeln steht. Für´s Lesen allein reicht als Ersatz in der Not auch eine Fertiglesebrille.

Zusatzangebot Sonnenbrille

Sonnenbrillen kaufen die einen, weil es ihren Lifestyle unterstreicht. Der Schutz vor Blendung und schädlichen UV-Strahlen ist für die anderen hingegen das Top-Argument.

Euer Kunde will an den Strand und verzichtet dabei ungerne auf seine Zeit und den Mankell-Krimi? Eine besonders interessante Variante ist in diesem Fall eine Sonnenbrille mit Lesestärke für den Bald-Urlauber.

Darf es vielleicht was besonders sein? Wie wär´s mit polarisierenden Brillengläsern? Vor allem im Frühjahr und im Herbst spielen sie bei tiefstehender Sonne und blendungsintensivem Licht ihre Vorteile aus. Klare Sicht durch Windschutzscheiben, weniger Geisterbilder und mehr Sicherheit sprechen für sich. Also die perfekte Brille für den Autofahrer.

Zusatzangebot Autofahrerbrille

Was für den Urlaub gilt, sollte man auch beim Autofahren beherzigen. Also Brillen mit polarisierenden Brillengläsern empfehlen.

Eine Zweitbrille, für den Fall der zerstörten Brille, gehört eigentlich immer für den Notfall ins Auto. Es muss ja nicht die teuerste sein.

Zusatzangebot Businessbrille

Sprechen wir mal über die Arbeit am Computer. Verschiedene Sehzonen (Tastatur, Bildschirm, Schreibtisch), ein trockenes Büro-Umfeld – hier darf die Office-Brille mit Gläsern für diese Sehbereiche nicht vergessen werden. Schließlich werden bei optimal abgestimmter Brille auf die zu erwartenden Sehbereiche die Augen nicht so schnell müde.

Aber unter einer Brille für´s Business versteht man auch etwas anderes. Seriös unauffällig mit Glasbohrbrille oder markant und selbstbewusst mit dunkler Naturhornbrille? Im Sortiment des Augenoptikers gibt es doch sicherlich etwas, was zum Business-Outfit und zum Job passt, um die Persönlichkeit zu unterstreichen, oder?

Zusatzverkauf Fashionbrille

Businessmode ist das eine. Eine passende Kunststoffbrille als reines modisches Accessoire zur Garderobe im Kleiderschrank ist das andere Extrem. Mit der richtigen Brille kann der modebewusste Kunde Akzente setzen. Man will ja toll aussehen.

Vor allem bei Kundinnen kann man dies immer wieder ins Gespräch einbringen. Warum nicht die Brille passend zum Pullover verkaufen. Dabei nicht die Brillengläser vergessen. Fliederfarbener Pullover, eine fliederfarbene Fassung und die passend schimmernden Gläser dazu. Wow, was für eine irre Farborgie. Ist nicht jedermanns Geschmack, kann aber Kundins Geschmack treffen. Farbmuster gehören deshalb immer in Reichweite.

Zusatzbrille Lesebrille

In bestimmten Situationen ist eine einfache Brille einfach besser als so manches Gleitsichtglas. Nämlich dann, wenn es auf ein möglichst breites Nahsichtfeld ankommt. Beim Handarbeiten oder beim Lesen im Bett beispielsweise. Eine Ersatzlesebrille kann im Aktenkoffer, im Autohandschufach oder in der Büroschublade deponiert werden.

Der Preis ist heiß

Der Preis für eine Zusatzbrille ist manchmal ein Totschlagargument. Autsch, das wird aber teuer, so der Kunde.

Kommuniziert ihr den Mehrwert der Zusatzbrille deutlich, die sie dem zukünftigen Brillenträger bietet, kann der Preis schnell Nebensache werden. Auch attraktive Finanzierungsmodelle mildern die Mehrausgaben.

Dann klappts auch mit der Zusatzbrille.

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