Ausbildungsbeginn – Jetzt geht´s los

Einige von euch haben den Start ja schon hinter sich, anderen steht er noch bevor. Eine ungewohnte Umgebung, noch fremde Kollegen, die ersten Kundenkontakte, ein langer Arbeitstag und natürlich der Chef selbst, machen den Start ins Berufsleben ganz schön spannend.

Das fängt schon mit den neuen Kollegen an. Manchmal bietet sich die Chance, gleich alle innerhalb kurzer Zeit kennen zu lernen. In den Ferienzeiten kann es sich aber auch hinziehen, bis man sämtliche Mitarbeiter getroffen hat.

Stellt sich die Frage: Wie spricht man sie an? Mit dem förmlichen Sie? Oder ist man per Du? Duzen sollte solange für Dich selbst Tabu sein, bis Dir aus dem Kollegenkreis das „Du“ angeboten wird. Solange heißt es weiter „Frau …“ oder „Herr …“.

Natürlich wollen die neuen Kolleginnen und Kollegen auch etwas über Dich erfahren. Wenn Du Dich vorstellst, solltest Du jedoch nicht gleich Dein ganzes Privatleben ausplaudern. Das gleiche gilt für den Bereich Soziale Netzwerke. Heute hat ja fast jeder einen Facebook- oder einen Whats-App-Account. Denn solltest Du erst einmal nicht preisgeben.

Plaudern ist nur natürlich ein Teil des Azubi-Lebens. Natürlich geht es vor allem darum, den Beruf zu lernen. Niemand erwartet, dass Du am Anfang schon alles kannst. Deshalb wirst Du auch langsam an die verschiedenen Tätigkeiten herangeführt und in die Bedienung der wichtigsten Geräte eingewiesen. So übernimmst Du nach und nach Verantwortung für bestimmte Arbeitsbereiche.

Bis das soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. In dieser Zeit strömen viele Informationen auf Dich ein. Deshalb solltest Du Dir unbedingt immer wieder Notizen machen. Denn alles kann man sich einfach nicht merken. Am Besten Du legst Dir ein kleines Heft genau für diese Notizen an.

Themen können sein, wo man bestimmte Dinge im Laden findet, wie man vorhandene Computer-Programme bedient, wann welche Tätigkeiten ausgeführt werden müssen. Es kann aber auch einfach der Begrüßungs-Spruch für´s Telefon sein oder wie man den Anrufbeantworter bedient. Das Heft sollte so groß sein, dass Du es bequem immer überall hin mitnehmen kannst. Denn wenn es irgendwo in einer Schublade liegt, hast Du nichts davon.

Wenn man noch nicht voll ins Arbeitsleben integriert ist und man noch die eine oder andere Lehrlaufphase hat, können die Tage im Augenoptikladen zu Anfang ganz schön lang sein. Da sehnt man sich den Feierabend regelrecht herbei.

Auch wenn das offizielle Ende der regulären Arbeitszeit erreicht ist: Nicht einfach alles stehen und liegen lassen und dann noch fluchtartig das Geschäft verlassen. Warte bis der Chef oder die Kollegen Dir sagen, dass du nach Hause gehen kannst. Kümmert sich keiner um Dich, frag, ob du noch etwas tun kannst. Im Lauf der Zeit wirst Du schon merken, wann Du Deine Arbeit beenden kannst. Und dann heißt es: Feierabend. Bis zum nächsten Tag.

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