Ausbildungsbeginn: Gut versichert in den Azubi-Alltag

Azubis sollten sich vor allem vor existenzbedrohenden Gefahren absichern. Welche Versicherungen sind dabei wichtig?

Für unverzichtbar halten Experten:

Krankenversicherung
Azubis mit eigenem Einkommen müssen sich selbst versichern. Spätestens 14 Tage nach Beginn der Lehre sollten Sie sich entschieden haben.

Berufsunfähigkeits-Versicherung
Ein privater Berufsunfähigkeitsschutz ist ein unbedingtes Muss. Denn wer nach einer Krankheit oder einem Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, erhält von der Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente. Aus der gesetzlichen Rentenkasse bekommen Berufsanfänger in der ersten fünf Jahren dagegen keinen Cent.

Altersvorsorge
Auch wenn der Ruhestand für Berufsstarter noch in weiter Ferne ist – private oder betriebliche Altersvorsorge ist auf jeden Fall angesagt. Hiermit kann man ein zusätzliches Polster für den Lebensabend ansparen.

Haftpflichtversicherung
Sie ist unverzichtbar! Denn durch sie werden Schäden abgedeckt, die man selbst bei anderen verursacht hat. Sollten die Eltern bereits eine Haftpflichtversicherung haben, ist man in der Ausbildung auch mit 18 und danach noch mitversichert. Man muss deshalb keine eigenen Beiträge zahlen. Das gilt übrigens auch für die Zeit des Wehr- oder Zivildienstes.

Unfallversicherung
Nicht unbedingt nötig, sie kann aber nicht schaden, eine zu haben. Wird ein Azubi wegen eines Unfalls Invalide, zahlt die Unfallversicherung.

Hausratversicherung:
Diebstahl nach Einbruch, Vandalismus nach Einbruch, Brand, Blitzschlag, Explosion oder Schäden durch Rohrbrüche und Sturm in der ersten eigenen Wohnung werden von der Hausratversicherung abgedeckt. Nur sinnvoll bei wertvollem Hab und Gut.

Weitere Infos (unter dem Suchbgriff Azubi) geben die Verbraucherzentralen, z.B. Verbraucherzentrale Nordrhein-WestfalenIm Internet finden sich zudem viele Sites von Versicherungen zum Thema.

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