Ausbildungsbeginn: Die ersten Tage als Azubi

Der Start ins Berufsleben kann ganz schön spannend und aufregend sein: Eine ungewohnte Umgebung, noch fremde Kollegen, die ersten Kundenkontakte, ein langer Arbeitstag und natürlich der Chef selbst.

Gut, wenn Du Dir beim Start ins Berufsleben schon einmal machst, was Ausbildern besonders wichtig ist:

  • Pünktlichkeit
  • Aufgeschlossenheit
  • Motivation
  • Eigeninitiative
  • Teamfähigkeit

Wer diese fünf Punkte beherzigt, ist schon einmal auf der sicheren Seite und kann locker den einen oder anderen Fettnapf umschiffen.

Hier ein paar Tipps für den Start in die Augenoptik.

„Hallo, ich bin neu hier!“ Gehe freundlich und offen und mit einem Lächeln auf Deine neuen Kollegen zu. Versuche gleich, dir den Namen und die Gesichter zu merken. Später kannst Du Deine Kollegen persönlich anreden. Wie werden einzelne Personen angesprochen (Sie, Du)? Duzen sollte solange für Dich Tabu sein, bis Dir selbst das „Du“ angeboten wird. Solange heißt es weiter „Herr -“ oder „Frau Mustermann“.

Erste Arbeiten

Als neuer Azubi machst Du im Betrieb erst einmal arbeit! Aber da werden eine Menge hilfsbereiter Kollegen sein, die Dich mit Rat und Tat nach Kräften unterstützen werden. Denn auch sie haben einmal genauso angefangen, wie Du jetzt.

Schließlich musst Du in Deinen neuen Arbeitsplatz eingewiesen werden. Und das geht nicht direkt am ersten Tag.

Immer wieder wird es dabei vorkommen, dass sich keiner Deiner neuen Kollegen die Zeit nehmen kann, weil mal wieder ein Kunde mit Auftrag droht oder noch schnell eine Brille fertig gestellt werden muss. Dann nur nicht nervös werden.

Fragen stellen – Interesse zeigen- gelassen sein
Du bist neu hier und stehst ganz am Anfang Deiner Karriere in der Augenoptik. Keiner erwartet, dass Du alles kannst. Gehe deshalb gelassen an Deinen neuen Job heran.

Indem Du zwischendurch fragst, zeigst Du Interesse. Neben den Fragen zu bestimmten Tätigkeiten (z.B. Ist eine spezielle Arbeitskleidung gefragt? Welche Schuhe soll ich anziehen? Darf ich Schmuck bei der Werkstattarbeit tragen? Wo finde ich bestimmtes Material?) sind auch immer wieder Fragen zum Betrieb wichtig: Seit wann gibt es die Firma, allgemeines zur Geschichte des Ladens, wer die Kunden sind, wie die Abläufe der verschiedenen Abteilungen sind … So wirst Du langsam ein richtiger Teil des Unternehmens.

Manchmal ist es aber auch wichtig, einfach nur die Augen und Ohren offen zu halten und zu beobachten. Allein dadurch erfährt man oft, wie eine Firma tickt, bekommt schnell mit, wie man untereinander miteinander umgeht.

Sinnvoll ist es auch, am Anfang nicht gleich sein ganzes Privatleben auszuplaudern. Das kann man später immer noch Stückchen für Stückchen preisgeben.

Notizen machen
In der ersten Zeit werden viele Informationen auf Dich einprassseln. Es kann daher nicht schaden, wenn du Dir hin und wieder Notizen machst.

Feierabend
Die Tage im Augenoptikladen können ganz schön lang sein. Da sehnt man sich den Feierabend richtig herbei. Auch wenn deine Arbeitszeit offiziell bis 18.00 Uhr gehen sollte, lass dann nicht einfach alles stehen und liegen. Warte bis der Chef oder die Kollegen Dir sagen, dass du nach Hause gehen kannst. Kümmert sich keiner um Dich, frag, ob du noch etwas tun kannst.

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